News / Messen

SMT Hybrid Packaging 2018 in Nürnberg

Wie gewohnt ist die Firma Schnaidt auch in diesem Jahr vom 05. bis 07. Juni auf der SMT Hybrid Packaging in Nürnberg als Aussteller vertreten. Wir laden Sie herzlich ein, uns an unserem Messestand in Halle 4 an Stand 459 zu besuchen.

Durch immer komplexere Platinenlayouts und die zunehmende Packungsdichte von THT- und SMD-Bauteilen war in den vergangenen Jahren zunehmend zu beobachten, wie die Branche über effiziente Konzepte für die Lötung von THT-Bauteilen diskutiert hat. Der Weg führte oftmals zur Selektivlötanlage und die klassische Wellenlötanlage rückte trotz ihrer Leistungsfähigkeit gerade im Hinblick auf ihren großen Durchsatz zunehmend in den Hintergrund.

Wir greifen dieses Thema auf und stellen unseren Messeauftritt daher unter das Motto „Lebt denn die alte Lötwelle noch?“. Lassen Sie uns diskutieren, warum der Wellenlötprozess auch heute oftmals noch das Mittel der Wahl ist und wie professionell ausgearbeitete Lötmaskenkonzepte diesen Prozess effizient unterstützen können.

Gerne verweisen wir auf den in der EPP-Ausgabe 5-6/2018 erscheinenden Anwenderbericht, der sich anhand eines beeindruckenden Projektes genau mit dieser Frage beschäftigt. Wir wollen die Antwort schon jetzt im Sinne des alten Volksliedes vorwegnehmen: Ja, sie lebt noch! Überzeugen Sie sich selbst davon, was möglich ist.

Auch in diesem Jahr sind wir wieder gemeinsam mit der Schunk Electronic Solutions GmbH, führender Anbieter von Anlagen der Nutzentrenntechnik, auf der SMT vertreten. Mit der Firma Schunk verbindet uns eine Partnerschaft, die vom gegenseitigen Know-How profitiert und bereits seit über 10 Jahren besteht. Daher nimmt das Thema Nutzentrennaufnahmen auch dieses Jahr einen bedeutenden Platz auf unserem Messestand ein. Lassen Sie sich inspirieren, von klassischen Nutzentrennaufnahmen, von unserem innovativen Matrixx-System zur Maximierung der Flexibilität an Batch-Anlagen im Geiste des Lean-Ansatzes bis zur Optimierung der Handlingzeiten durch ganzheitliche Konzepte aus Platinenentnahme und sekundenschneller Ablage in Blisterverpackungen.

Abgerundet wird unser Auftritt durch unsere bewährten Schablonendruck-Unterstützungen, Warenträger für den Lackier- und Vergussprozess sowie Montage- und Hilfsvorrichtungen abseits der klassischen Fertigungslinien.

Gerne laden wir Sie ein, die Seele in unserem an den Messestand angrenzenden Biergärtle baumeln zu lassen und mit unserem kompetenten Messeteam über vergangene und zukünftige Projekte zu fachsimpeln.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Team der Schnaidt GmbH

url

Informationen:

  • 5. – 7. Juni 2018
  • Halle 4 / Stand 459
Gruppenbild-01

Das Schnaidt Messeteam freut sich auf Ihren Besuch.

Ihre in zehn Jahren aufgebaute Zusammenarbeit wollen die beiden Mittelständler SCHUNK Electronic Solutions aus St. Georgen im Schwarzwald und die Schnaidt GmbH aus Herrenberg bei Stuttgart verstärken. Auf der Fachmesse Productronica 2017 in München haben die beiden Unternehmen nicht nur das zehnjährige Jubiläum ihrer Zusammenarbeit gefeiert. Zugleich beschlossen die Unternehmen, insbesondere bei der Entwicklung modernster Nutzentrenner für Elektronikproduzenten noch enger zusammen zu arbeiten und den Fokus auf noch höhere Präzision und leichtere, intuitive Bedienung zu legen.

 

1712-SCHUNK-HandShake-Schnaidt_1020x720
Entwickeln auch in Zukunft flexible und wirtschaftliche Nutzentrenner für Elektronikproduzenten: Helmut Schnaidt, Geschäftsführer der Schnaidt GmbH, und Jochen Ehmer, Geschäftsführer von SCHUNK Electronic Solutions.

Schwäbischer Tüftlergeist trifft auf Schwarzwälder Hightech-Maschinenbau

„Elektronikhersteller waren überrascht, wie flexibel unsere Nutzentrenner mittlerweile sind, wie schnell und einfach sich dank der Werkstückträger der Schnaidt GmbH Produktwechsel realisieren lassen“, sagt Jochen Ehmer, Geschäftsführer der SCHUNK Electronic Solutions. Gemeinsam mit Helmut Schnaidt, Geschäftsführer der Schnaidt GmbH, hat Ehmer auf der Industriemesse in München die Zusammenarbeit für die kommenden Jahre per Handschlag in trockene Tücher gebracht. „Wir freuen uns, mit SCHUNK Electronic Solutions modernste und für das Internet der Dinge vernetzte Nutzentrenner zu entwickeln, die alle Herausforderung der Digitalisierung erfüllen“, so Helmut Schnaidt. „Die Verbindung aus unserem schwäbischen Tüftlergeist und dem Hightech-Maschinenbau aus dem Schwarzwald haben sich dabei optimal ergänzt.“

Dabei wollen beide Unternehmen auch den Trend zu immer kleineren Baugrößen umsetzen. Früher war ein Elektrowecker groß und sperrig, ein Modell war in zigtausenden Haushalten zu finden. Heute, im Zeitalter der Digitalisierung, schrumpfen Elektronikgeräte, die Variantenvielfalt wird größer – siehe Smartphones, Smartwatches & Co. Elektronikproduzenten benötigen heute und noch mehr in der Zukunft Nutzentrenner, welche die immer kleineren berührungsempfindlichen Leiterplatten präzise und sicher aus Baugruppen (Nutzen) schneiden. Sie brauchen Nutzentrenner, die sich schnell auf neue Produkte einstellen lassen. Hier kommt die Kooperation zwischen Schwaben und Schwarzwäldern ins Spiel.

 

csm_1712-SCHUNK-Stand_Productronica_12eaf788ef

Reges Treiben am Stand von SCHUNK Electronic Solutions auf der Productronica 2017 in München.

Kooperation bietet Elektronikherstellern Flexibilität und Kostensicherheit

Auf der Productronica präsentierte SCHUNK Electronic Solutions unter anderem den SAR 1300 Mono Smart – einen Nutzentrenner, der Leiterplatten aus Nutzen fräst und dabei dank Linearmotoren und moderner Steuerungstechnik eine Genauigkeit von +/- 0,1 Millimeter erreicht, das entspricht dem Durchmesser eines menschlichen Haares. In Position gehalten sind die Nutzen von Werkstückträgern der Schnaidt GmbH.

Der Clou: Dank einer raffinierten Konstruktion lassen sich die Werkstückträger ganz schnell vom Bediener wechseln – er braucht weder Werkzeug noch spezielles Know-how. Das vereinfacht das Rüstmanagement, verkürzt die Stillstandzeiten bei Produktwechseln und erhöht die Effizienz der Produktion. Das ist mit Blick auf die Digitalisierung von Produkten eine Herausforderung für die Unternehmen. Ehmer: „Elektronikhersteller müssen heute immer kleinere Losgrößen und häufige Produktwechsel wirtschaftlich managen. Unsere hoch präzisen und flexiblen Maschinen geben den Unternehmen die Chance und die Sicherheit, das ihnen das gelingt.“

 

Über die Schnaidt GmbH

Das Ehepaar Margrit und Helmut Schnaidt hat die Schnaidt GmbH mit Sitz in Herrenberg bei Stuttgart 1989 gegründet. Kerngeschäft war zunächst die Herstellung von Lötmasken für die Wellenlötung bestückter Baugruppen. Hinzu kamen später Baugruppenaufnahmen für das Vereinzeln elektronischer Baugruppen (Nutzen). Die Schnaidt GmbH beschäftigt über 60 Mitarbeiter an zwei Standorten (Köln und Ammerbuch bei Herrenberg) und generiert einen Jahresumsatz von rund sieben Millionen Euro.

 

Über SCHUNK Electronic Solutions

Die SCHUNK Electronic Solutions GmbH ist ein Maschinenbauunternehmen aus St. Georgen – eine Stadt im südlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg. Das Unternehmen ist Technologieführer auf dem Gebiet der Nutzentrennmaschinen, die in der Elektronikindustrie die Stege zwischen neu produzierten Leiterplatten mit Fräsen und  Sägen trennen. Dank eigens entwickelter Lineardirektantriebe sind die Nutzentrenner dabei so schnell und präzise, dass mittlerweile Elektronikproduzenten und Automobilzulieferer auf der ganzen Welt die Maschinen aus dem Schwarzwald nutzen. Das Unternehmen beschäftigt 120 Mitarbeiter.

Productronica2015

Eine ereignisreiche Productronica-Messe 2017 liegt hinter uns

Die persönlichen und konstruktiven Fachgespräche waren ein sehr großer Mehrwert für unser Unternehmen.

Neben vielen neuen Kontakten ergaben sich auch mit unseren langjährigen Bestandskunden interessante Gespräche und daraus resultierende Themen.

Viele Kunden beschäftigen sich mit der ständig voranschreitenden Miniaturisierung von Baugruppen und den daraus entstehenden Aufgaben und Anforderungen beim Pastendruck, Wellenlöten und Nutzentrennen.

Jedoch auch die Elektromobilität stellt viele unserer Kunden vor neue technische Herausforderungen.

Die Firma Schnaidt GmbH freut sich darauf zusammen mit Ihren Geschäftspartnern die in der Zukunft entstehenden Aufgaben anzugehen und zu bewältigen.

Vielen Dank für Ihren Besuch!  Wir freuen uns schon darauf, die neuen, spannenden Projekte mit Ihnen umzusetzen.

Gruppenbild-01

productronica 2017 München

Getreu unserem Firmenmotto „Schnaidt. wir machen Elektronik produzierbar“ stellen wir auf der Productronica individuell an die Anforderungen unserer Kunden angepasste Betriebsmittel vor, mit deren Verwendung Elektroniken wirtschaftlicher und zum Teil überhaupt erst herstellbar sind. Konfrontieren Sie unser Fachpersonal mit Ihren Aufgaben und lassen Sie sich von unseren Lösungen begeistern.

 

Sie finden uns vom 14. – 17.11.17 in München, Stand A4-566.

Productronica2015

Informationen:

  • 14. – 17. November 2017
  • Stand A4-566
Messe-Productronica

Das Schnaidt Messeteam freut sich auf Ihren Besuch.

Herr Hagemes verstärkt unser Team

Seit dem 01. Oktober 2017 verstärkt Oliver Hagemes die Schnaidt GmbH am Standort Köln als Vertriebsmitarbeiter für die Region Westdeutschland.
Herr Hagemes bringt eine mehr als siebenjährige Erfahrung zu Betriebsmitteln für die Fertigung von elektronischen Baugruppen mit und freut sich auf die neue Aufgabe im Schnaidt-Vertriebsteam.

Oliver Hagemes

Herr Oliver Hagemes

Eine ereignisreiche SMT-Messe 2017 liegt hinter uns

Die persönlichen und konstruktiven Fachgespräche waren ein sehr großer Mehrwert für unser Unternehmen.

Besuchermagnet war unser neues Produkt, die Schablonendruckunterstützung, welche das Portfolio im Bereich der Prozesstechnik erfolgreich erweitert hat. Erfahrungen unserer Kunden zeigen, dass weit über die Hälfte der im SMD–Prozess auftretenden Probleme durch einen nicht gleichmäßigen Auftrag der Lötpaste beim Schablonendruck entstehen. Vor allem Baugruppen mit großen Außenabmessungen können während des Schablonendruckprozesses ausweichen und somit einen Druckversatz erzeugen. Oftmals sind die Prozessparameter, mit denen effektiv gegengesteuert werden kann, begrenzt und immer kleiner werdende Bauteile sowie geringere Pitch-Abstände erhöhen die Fehlerquote.

Entgegen der häufig eingesetzten Methode, nach dem bereits erfolgten Druck über immer aufwendigere optische Messsysteme „Qualität in das Produkt zu prüfen“, setzt unser Schablonendruckunterstützung direkt am Prozess an.

Ebenfalls konnten sich unsere Kunden nach einem langen und anstrengenden Tag auf der Messe in unserem „Biergärtle“ mit einem Vesper und Kaltgetränk wieder stärken.

Ihr Besuch unseres Messestandes hat entscheidend zum Erfolg beigetragen. Wir freuen uns schon darauf, die neuen, spannenden Projekte mit Ihnen umzusetzen.

Schnaidt-Messeteam-SMT-2017

Das Schnaidt Messeteam - Kompetenz in allen Fragen

Rehm Conformal Coating Day am 2. März 2017

Am 02.März 2017 veranstaltete die Firma Rehm Thermal Systems den Conformal Coating Day.

Die Beschichtung von elektronischen Baugruppen ist eine wichtige Maßnahme, um korrosionsbedingte Fehlfunktionen zu vermeiden.
Innerhalb der Produktion der elektronischen Baugruppe ist das Beschichten normalerweise der letzte Prozessschritt. Fehler können sich hier sehr kostenintensiv darstellen und im schlimmsten Falle verheerende Ergebnisse im Feld liefern.

Das von der Firma Rehm Thermal Systems durchgeführte Seminar, bot den Teilnehmern die Möglichkeit sich allumfassend über den Fertigungsprozess „Schutzbeschichtung“ und seine Funktion auf elektronischen Baugruppen zu beschäftigen.

Die Firma Schnaidt GmbH hat mit dem Fachvortrag „Spezielle Anforderungen am Lackierwarenträger“ die Teilnehmer allumfassend über die Möglichkeiten, welche Lackierwarenträger zur Prozesssicherheit- und Optimierung beitragen können, informiert.

Im Anschluss des Fachvortrages konnten die Teilnehmer sich von den Vorteilen der verschiedenen Ausführungen von variablen- und projektspezifischen Lackierwarenträger der Firma Schnaidt überzeugen. Fundiertes Fachwissen und Prozess Know-How im Lackierprozess, machen die Firma Schnaidt zum Nr. 1 Anbieter für Lackierwarenträger!

Aichele-News

Herr Christian Aichele

am 02. März 2017 in Blaubeuren

Als die Experten in Sachen Betriebsmittel für die Elektronikfertigung, referiert die Firma Schnaidt über die speziellen Anforderungen an Lackierwarenträger.

 

Zunächst einmal vielen Dank an alle Besucher unseres Standes auf der diesjährigen Messe SMT in Nürnberg.

Wir konnten wieder zahlreiche konstruktive Gespräche mit Bestands- und auch Neukunden führen. Trotz der insgesamt verkleinerten Messe-Ausstellerfläche war unser Stand meist gut gefüllt. An dieser Stelle eine Entschuldigung an alle Besucher, die auf ihren gewünschten Ansprechpartner warten mussten. Wir hoffen, wir konnten Ihnen die Wartezeit kurzweilig gestalten.

Unsere Neuheiten, wie z.B. das MatrixX  System, MatrixX –2-Test und die Schablonendruckunterstützung für den SMD-Pastendruck fanden besonders großen Zuspruch. Die Minimierung der Rüstkosten durch optimales Rüstmanagement in Fertigungslinien und Fertigungsinseln steht hoch im Fokus der Verantwortlichen in den Betrieben. Hier werden die Vorteile des gesamten MatrixX  / MatrixX -2-Test- Systems mit seinen zahlreichen Möglichkeiten schnell deutlich. Einen besonderen Dank an die Firmen SCHUNK Electronic Solutions GmbH & Co. KG  und ATX Hardware GmbH für die gute Zusammenarbeit.

Auch die Klassiker, wie das variable System für Wellen- und Selektivlötanlagen, sowie Lötmasken mit Titanabdeckungen und Niederhalter mit Vorhandensein-Abfrage inkl. Zuganker haben ihre Aktualität nicht verloren. Es gab zahlreiches Interesse an diesen Systemen.

Last but not least gab es auch wieder reges Interesse an unserem Rollmesser CUT / CUT+. Die Kombination mit dem Werkstückträger TUR ist gerade bei geritzten Nutzen mit kleinen oder dünnen Leiterplatten von Vorteil, die auch nach dem Trennen noch die gleiche Ordnung aufweisen wie vor dem Trennen. Das sahen einige unserer Messebesucher / Interessenten als sehr positiv gegenüber einem Trennverfahren ohne Trägersystem.

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen zu unseren Produkten. Gerne sind wir für Sie da.

Ihr Schnaidt- Team

url
Das Schnaidt Messeteam freut sich auf Ihren Besuch

Das Schnaidt Messeteam ist für Sie da.

AOI-Integration in der THT Fertigung

Am 19.Februar 2016 veranstaltete die Firma Haprotec den ersten Workshop zum Thema „AOI-Integration in der THT Fertigung“.

Die Firma Haprotec, am Standort Kreuzwertheim, ist seit über 10 Jahren in den Bereichen Systemautomation und Sondermaschinenbau tätig. Die Kernkompetenzen der Haprotec GmbH liegen in der Erstellung von ganzheitlichen Lösungskonzepten für die Montage- und Prüftechnik von Elektronikbaugruppen, sowie der gesamten Elektronikfertigung. Hierfür nutzt sie ihr umfangreiches Know-How um den Wünschen der Kunden mit Qualität und Zuverlässigkeit gerecht zu werden.

Des Weiteren wurde die Veranstaltung durch die Firma MEK-Europe (Marantz Electronics) aus Tilburg (NL) unterstützt. Durch die Kooperation und die damit verbundene Verschmelzung der Kernkompetenzen wird ein hohes Maß an Integration und Funktionalität bei dem AOI-System von Haprotec sichergestellt.

Während des Workshops zeigte die durchweg positive Resonanz der Teilnehmer aus den verschiedensten Branchen deutlich, wie wichtig das Thema im heutigen Fertigungsalltag ist.

Nach einer kurzen Begrüßung und Erläuterungen über den grundsätzlichen Einsatz verschiedener AOI-Systeme durch Geschäftsführer Christian Happ, startete Hr. Henk Biemans von MEK-Europe ltd. mit der Erläuterung über die Funktionsweise und die Anforderungen an die speziell für den THT-Bereich entwickelte „MEK-Spectorbox“. Die bereits zu diesem Zeitpunkt zahlreichen Zwischenfragen bestätigten den Bedarf an Informationen bezüglich einer automatisierten Inspektion im THT-Bereich. Am praktischen Beispiel der Erstellung eines Prüfprogrammes für die Spectorbox, wurde der Unterschied zwischen Bestückkontrolle und Lötstelleninspektion, wie ebenso die intuitive Bedienung der Anlagensoftware gezeigt.

Im THT-Bereich geht der Integration eines AOI-Systems eine sehr umfangreiche Planung voraus: Die Auswahl geeigneter Kamerasysteme und die Entwicklung eines wartungsfreundlichen und flexiblen Maschinengestells stellen hohe Anforderungen an den Hersteller. Peter Helmstetter, techn. Vertrieb bei Haprotec, erläuterte anhand von 3D-Konstruktionsdaten, wie beispielsweise die präzise Positionierung der Werkstückträger (Produkte) gelöst wurde. Ein weiterer Fokus seines Vortrages lag bei der Realisierung von MES-Anbindungen und der Umsetzung von Normen wie die CE-Konformität.

Die hohe Präzision bei der Positionierung hängt zu einem großen Teil von der genauen Fertigung der Lötrahmen ab. Durch die langjährige Erfahrung von Schnaidt, vertreten durch Jürgen Duschler (techn. Vertrieb), konnten die Workshop-Teilnehmer auf ein großes Knowhow in diesem Bereich zurückgreifen. Besondere Beachtung fiel bei den ausgestellten Lötrahmensystemen auf die Niederhaltung der Bauteile. Einerseits ist die Niederhaltung der Bauteile für den Lötprozess unabdingbar, andererseits schränkt er das Inspektionsfenster bei einer von oben ausgeführten Kontrolle ein. Verschiedene Lösungen und Konzepte wurden anschließend rege diskutiert. Auch hier zeigte das starke Interesse des Fachpublikums, wie wichtig ein Zusammenspiel aller Komponenten im heutigen technisch stark vernetzen Produktionsbetrieb ist.

Abschließend konnten sich die Teilnehmer des Workshops bei einem Firmenrundgang und der Vorstellung aktueller Entwicklungsprojekte einen Eindruck über die Firma Haprotec machen. Als Resümee kann man festhalten, dass beim Design neuer Produkte und auch Lötmasken, die Inspizierbarkeit mit einem AOI-System dringend berücksichtig werden muss. Alle teilnehmenden Partnerfirmen stehen Ihnen hierbei mit Knowhow zur Seite und beraten Sie bei der Umsetzung Ihrer automatisierten Produktions- und AOI-Inlinesystemen im THT-Bereich.

Haprotec-logo-large

Termin für Workshop:

  • 19. Februar 2016
  • Krautäcker 4
    97892 Kreuzwertheim
AOI

Workshop